Verkehr

Der ÖPNV und insbesondere die Bahn stehen im Mittelpunkt des Konzepts!

Verkehr

Wir fordern ein Verkehrskonzept, das den Öffentlichen Nahverkehr in den Mittelpunkt der Planung stellt.

Die Sozialen Umstände (Niedriglöhne, älter werdende Bevölkerung sowie Langzeitarbeitslosigkeit) sorgen dafür, dass immer mehr Menschen auf den ÖPNV angewiesen sind.

Die Straßenbahn ist nicht nur eine moderne und komfortable Verbindung, sondern Teil einer modernen Stadtentwicklung. Keine andere Investition kann einen so starken Impuls für die weitere Stadtentwicklung auslösen.

Daher stehen wir für die Errichtung eines Verkehrsmengenplans mit der Fragestellung, durch welche Schienenergänzungen unser vorhandenes Straßenbahnnetz leistungsfähiger werden kann.

In unserem politischen Handeln sind satzungsgemäß die beiden Begriffe sozial und ökonomisch zentral. In Anbetracht der o.g. wichtigen Zukunftsbedeutung, die wir dem ÖPNV und insbesondere dem Bahnverkehr zuschreiben, ist die derzeit diskutierte Abschaffung der Straßenbahn für uns kein Lösungsansatz zur Haushaltskonsolidierung.

Vielmehr müssen Wege gefunden werden, die enorme finanzielle Last für die Stadt zurückzuführen. Dies erfordert aus unserer Sicht ein neues Denken und ein Lösen von der festgefahrenen Idee, das Busse allein den ÖPNV in unserer Stadt – und dazu noch wesentlich kostengünstiger – stemmen können.

Der Betrag, den der Bahnkilometer mehr kostet als der Kilometer mit dem Bus hängt auch davon ab, wie viele Menschen mit der Bahn fahren – und die Bahn kann mehr Menschen befördern. Die Frage muss also nicht lauten „Bus oder Bahn“ sondern, wie wir den Umstieg vom Auto auf die Bahn so attraktiv machen, dass sich Erhalt und Ausbau unseres Schienenverkehrs letztendlich rentieren.

Daher regen wir an über einen „sozialen“ Nahverkehr zu reden, über einen Nahverkehr mit einer sozialen Preisgestaltung. Zentral ist die Frage, welche Preisgestaltung unter welchen Bedingungen – in einem gemeinsamen Verbund mit den Gesellschaften im Ruhrgebiet – machbar ist, so dass unser ÖPNV im Bereich der Bahn so attraktiv wird, dass dieser an Zuspruch gewinnt.

 

Verkehrspolitik mit Kopf, Herz und Hand bedeutet für uns, den Fokus auf die Stärkung des ÖPNV zu legen und dabei die Idee des „sozialen“ Schienenverkehrs zu verfolgen, d.h. gerade auch die Preisgestaltung in den Blick zu nehmen.

 

Erfahrungen in zahlreichen Städten Europas und weltweit zeigen, dass eine Verlagerung des Autoverkehrs auf den Öffentlichen Verkehr am besten mit der Straßenbahn gelingt. Denn diese verfügt über den sogenannten Straßenbahnbonus, der Autofahrer deutlich häufiger auf die Bahn umsteigen lässt als auf den Bus.

Hier ist ein Vorschlag das Areal am Hauptbahnhof am Klötschen teilweise zu einem Parkplatz auszubauen. Die Berufstätigen die mit dem Zug fahren, haben mangelnde Parkmöglichkeiten.

Desweiteren ist zu überlegen, wo an Mülheimer Autobahnauffahrten kostenlose Parkmöglichkeiten zu errichten sind, um Menschen dort die Möglichkeit zu geben auf den ÖPNV umzusteigen.