Sport und Gesundheitsförderung

Wohnortnahe Sportstätten fordern und fördern

 

Sport und Gesundheitsförderung

 

In den letzten Jahren sind Sportplätze geschlossen und verkauft worden. Sportvereine haben zu wenig Übungsstunden auf Sportplätzen und in Sporthallen. Mülheim hat zu wenige Schwimmmöglichkeiten um den Kindern das Schwimmen beizubringen.

 

Der Sportstättenentwicklungsplan sieht vor die Anzahl der Sportstätten zu reduzieren und Sportanlagen an die Peripherie der Stadt zu bringen.

Daraus wird eine Erhöhung der Aktivitäten auf den verbleibenden Sportanlagen resultieren, für einige Vereine, wie für den FC 97 war dies schon das Ende.

 

Daher setzen wir uns ein für

–          den grundsätzlichen Erhalt unserer Mülheimer Sportanlagen.

–          barrierefreie Zugänge an sämtlichen Sportanlagen.

–          eine verbesserte Zusammenarbeit der Stadt (Sportstättenverwaltung) mit den Vereinen.

–          eine Umverteilung von Geldern, z.B. von weiteren geplanten Baufeldern des Projekts Ruhrbania, hin zu sinnvollen Sportinvestitionen, z.B. für einen Kinder- und Jugendsportpark.

 

Sportpolitik mit Kopf, Herz und Hand bedeutet für uns, Sportpolitik als Gesundheitsförderung (vor allem im Breitensport) als auch als Spitzensportförderung zu begreifen. So begrüßen wir auch die Idee, dass sich Mülheim als Standort für eine „Sportschule NRW“ bewerben will.

 

Sport ist ein ökonomisch wertvolles Gut, es bringt Aktive und Zuschauer in unsere Stadt, Übernachtungszahlen und Geschäftsumsätze steigen.

 

Sport stärkt den Zusammenhalt unsere Mitbürger, ob Migrant oder Deutscher. Sportliche Aktivitäten sollen sich auf möglichst vielen Plätzen mit möglichst „kurzen Wegen“ vollziehen. So angelegt, kann der Sport eine enorme, wohnortnahe Integrationsleistung erbringen. Er  bestimmt das alltägliche Miteinander der Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.

Gerade in den Stadtteilen, in denen so viele Menschen unterschiedlicher Kultur leben, wie z.B. in Eppinghofen, werden wir Schließungen wohnortnaher Sportstätten entschieden entgegentreten.